Industrie & Logistik

Der Einsatz einer leistungsstarken Simulationssoftware bietet sich insbesondere für den Bereich Industrie & Logistik an; es warten tagtäglich Herausforderungen wie Entscheidungen für oder gegen Investitionen beispielsweise in Produktionslinien und Maschinen, Transportmittel oder Lagereinrichtungen, Prognosen zur Leistungsfähigkeit oder Produktionskapazität eines zukünftigen Systems, Abschätzung und Bewertung von Anpassungsvorschlägen aus SixSigma-Studien oder dem Lean Manufacturing, Machbarkeitsstudien in Hinblick auf das Unternehmenswachstum, die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen und vieles mehr.

Supply Chain Lösungen

Innerhalb von Lieferketten liegt der Fokus deutlich weiter als nur auf den Vorgängen innerhalb eines einzelnen Unternehmens

Eine Lieferkette besteht aus einem Netzwerk verschiedenster Betriebe, schließt Zulieferer, Erzeuger und Einzelhändler ein, die ineinandergreifend daran arbeiten, die Nachfrage des Kunden nach Produkten oder Dienstleistungen zu decken. Somit erfordert das Supply Chain Management, die Gesamtprozesse vom Endkunden bis hin zum ursprünglichen Lieferanten zu verknüpfen und ganzheitlich zu betrachten.

Die Steuerung der Lieferketten deckt die Bewegungen von Rohstoffen, unfertigen und fertigen Erzeugnissen durch sämtliche Verbindungen und Lagerung in jedem Verknüpfungspunkt der Kette ab.

Simulation von Fragestellungen aus dem Supply Chain Management

Die Simulation von Lieferketten betrifft sowohl die Lieferketten-Planung als auch die Lieferketten-Steuerung. Deshalb wird eine passende Supply Chain Simulationssoftware benötigt, um die beste Lösung zu finden und die gesamte Kette verfolgen zu können.

Einige typische Fragestellungen sind:

Aufbau des Vertriebsnetzes:

  • Welche Netzwerk-Standorte sind involviert?
  • Umsetzung von Zentralisierung oder Dezentralisierung?
  • Welche Transportmittel sollen verwendet werden?
  • Wie viele Lagerhäuser werden benötigt?

Bestandsführungsfragen:

  • Wo sollten Bestände aufgebaut werden und in welchem Maß?
  • Wie können Nachschubstrategien unterstützen?
  • Abstimmung zwischen Herstellungs-, Transport- und Lagerhaltungskosten, um die Betriebskosten innerhalb der Kette zu minimieren.

Durchlaufzeitverkürzung:

  • Wie wirkt sich ein Verbesserungsprogramm auf die Prognose aus?
  • Wie können Kommunikationsprotokolle die Leistung verbessern?

Leistungsbeurteilung innerhalb der Kette:

  • Wie funktioniert die Lieferkette und was sind die einzelnen Beiträge?
  • Welche Leistungskennzahlen können ausgewertet werden?

Rückwärtslogistik (Rückführungs- und Entsorgungslogistik):

  • Wie sollen Warenrücksendung und Abfallretournierung bewerkstelligt werden?
  • Wie sollen Rückholaktionen innerhalb der Kette organisiert werden?

 

Enterprise Dynamics® als Lösung

Als ideal zur Durchführung derartiger Analysen mit dem benötigten Detaillierungsgrad haben sich Simulationswerkzeuge, -anwendungen und -systeme erwiesen. Auf strategischer Ebene wurden Simulationslösungen bereits dazu genutzt, um Entscheidungen bezüglich der Kettenkonzipierung zu fällen. Auf einer detaillierteren Ebene wurden Optimierungen des Fabrikationsflusses und der physischen Distribution realisiert.

Enterprise Dynamics® wird erfolgreich zur Simulation von Distributionsnetzwerken und zur Lösung von Standortproblemen eingesetzt. Weitere Enterprise Dynamics® Lösungen drehen sich um die Simulation der Angebots- und Nachfrageschwankungen innerhalb der Kette und haben zur Verbesserung der Bestandsverwaltung und zur drastischen Verkürzung von Durchlaufzeiten geführt.

Unsere Erfahrung

Zusammen mit der Erfahrung und dem Wissen, das sich INCONTROL im Supply-Chain-Markt angeeignet hat, leistet Enterprise Dynamics® einen entscheidenden Beitrag zur Optimierung der Materialflüsse und der Rückwärtslogistik in Lieferketten.

Besuchen Sie die Enterprise Dynamics® Produktseiten für weitere Informationen. Wenn Sie erfahren möchten, wie Ihr Unternehmen von Enterprise Dynamics® profitieren kann, kontaktieren Sie uns.

 

Materialumschlag

Wenn es einen Anwendungsbereich gibt, für den Simulation wie gemacht ist, so sind es die automatisierten Materialflusssysteme.

Enterprise Dynamics® hat bereits unzählige Male seinen Nutzen für diesen Anwendungsbereich unter Beweis gestellt. Die zugrunde liegende Frage ist hier oftmals die Abschätzung der Anlagenrendite (ROI) des automatisierten Systems. In der Regel geht es darum, einen manuellen Betrieb zu erhalten oder eine Investition in Automatisierung zu tätigen. Ein anderer Gesichtspunkt kann der Vergleich unterschiedlicher Optionen zur Automation des Materialumschlags sein.

Die finanziellen Auswirkungen – Investitionskosten gegenüber Personalabbau – aber auch logistische Aspekte, wie die erforderliche Flexibilität bei Ablaufplanung, Spitzenleistungen, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit, sind natürlich abzuwägen.

Material Handling Simulation

Simulationssysteme und Anwendungen für solche Einsatzzwecke wurden mit Komponenten ausgestattet, die verschiedene Förderbandsysteme, DCV-Systeme, Hängekräne, Sortierer, Roboter sowie fahrerlose Transportfahrzeuge darstellen und bieten darüber hinaus noch viele weitere anwendungsbereite Simulationsbausteine. Die Komponenten erhalten dann jene Parameter, Eigenschaften und Strategien, die Sie in Ihrem realen System nutzen und für die angestrebte Studie benötigen.

Die durch das Modell eines Materialflusssystems ermittelten Leistungszahlen enthalten unter anderem den erzielbaren Durchsatz, Durchlaufzeiten der verschiedenen Bewegungsbahnen sowie Auswertungen zu Warteschlangen-Effekten im System. Ein weiteres wichtiges Ergebnis eines solchen Modells kann die Bestimmung des Systemredundanz-Grades sein.

Enterprise Dynamics® wird zur Modellierung von automatisierten Materialflusssystemen im industriellen Umfeld, in Distributionszentren und Flughafen-Gepäcksystemen eingesetzt. Darüber hinaus verwenden einige Hersteller von automatisierten Materialflusssystemen die Software als speziellen Service, um ihren Kunden die Systemfunktion zu demonstrieren.

Unsere Erfahrung

Die Projekterfahrungen in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen in Verbindung mit dem Wissen der Entwickler und Ingenieure bei INCONTROL garantieren eine stetige Weiterentwicklung der Software. Hand in Hand mit der Expertise und dem Netzwerk von INCONTROL bietet Enterprise Dynamics® die nötige Flexibilität, um Simulationsprojekte in jeder Branche erfolgreich durchzuführen.

Enterprise Dynamics® kann sich seit Jahren auf dem Markt der automatisierten Materialflusssysteme beweisen und stellt nach wie vor die umfangreichste Lösung für die unterschiedlichsten Themenstellungen aus diesem Bereich dar.

 

Lagerhaltung

Zahlreiche Lagerhäuser konnten bereits mithilfe von Simulation optimiert werden.

Zu den Aufgaben eines Lagerhauses gehören: Produkte zu lagern, kundenspezifische Aufträge zusammenzustellen und Lieferungen vorzubereiten. Deshalb konzentrieren sich Simulationsstudien zur Prozessoptimierung beispielsweise auf:

  • Optimierung der Lagerorte und -methoden
  • Verfeinerung der Kommissionier-Strategie
  • Definition von Zeitfenstern für Wareneingangsprozesse, Warennachschub und Warenausgangsprozesse
  • Outsourcing an spezialisierte Logistikdienstleister (3PL’s, Third Party Logistics Provider)

Effizienter Lagerbetrieb

Eine immer wiederkehrende Frage ist die Herausforderung, einen möglichst effizienten Lagerbetrieb zu erreichen. Im konventionellen Lagerbetrieb umfasst dies den Einsatz von Personal und Transportmitteln, inklusive der optimalen Mischung verschiedener Fahrzeugtypen. In automatisierten Lagern können die 3D-Simulationsmodelle bei der Auswahl der geeigneten Kommissionier-Module, Förderbänder und Sortiersystemen von Regalbediengeräten unterstützen. Natürlich haben moderne technologische Entwicklungen wie RFID oder Voice-Picking ebenfalls einen großen Einfluss auf die Effizienz und Verlässlichkeit.

Integration in das Lagerverwaltungssystem

Das von vielen Lagerhäusern verwendete Lagerverwaltungssystem (WMS – Warehouse Management System), welches zum Lenken und Verfolgen von Materialien sowie zur Bestandsverwaltung eingesetzt wird, bietet einen enormen Informationspool. Durch die Vernetzung dieser Daten oder sogar die Integration der Software in das Simulationsmodell, können die Datensätze vollumfänglich für Simulationsstudien verwendet werden.

Bewertung kritischer Leistungsindikatoren

Firmen ziehen zunehmend das Outsourcing von Lagerhaltungs- und Distributionsaufgaben an externe Logistikdienstleister (3PL‘s) in Betracht. Mehrwertdienste sind häufig Teil dieser Vereinbarung. Der Umfang solcher Dienstleistungen hört also nicht bei den Basisleistungen wie Lagerung, Auftragszusammenstellung und Versand auf, sondern erstreckt sich auf Auftragsadaptionen, Tracking & Tracing und sogar bis hin zur Rückwärtslogistik und Reparaturaufträgen.

Enterprise Dynamics® kann dazu eingesetzt werden, um derartige Outsourcing-Erwägungen sowie die Qualität und den Mehrwert der Dienstleistungen unabhängig und unvoreingenommen zu bewerten. Kritische Leistungskennzahlen sind natürlich die Kosten, aber fast genauso wichtig sind: Kundenservice-Level, Lieferzeiten und Zuverlässigkeit.

Unsere Erfahrung

Innerhalb der letzten 20 Jahre wurde Enterprise Dynamics® erfolgreich in Lagerhäusern weltweit implementiert. Das Wissen und die Erfahrung aus all unseren Projekten tragen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Software bei. Das macht Enterprise Dynamics® zur innovativsten Lösung für die Analyse und Optimierung in Lagerhaltung und Distribution.

 

Produktion & Fertigung

Produktionsumgebungen sind üblicherweise die Bereiche, in denen ein Produkt mit einem Mehrwert versehen wird. Allerdings gilt es erst einige Herausforderungen zu bewältigen, um aus diesem Mehrwert einen langfristigen, wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen.

Zu allererst müssen Investitionsentscheidungen bezüglich Gebäude, Ausstattung und Personal getroffen werden. Durch Bewertung der Kapitalrendite unter variierenden, dynamischen Umständen kann Simulation hier die Effizienz der Entscheidungen unterstützen. Die Wahl der Auftragsabwicklungsstrategie, Produktionsverfahren und Rohstoffe sind nur einige Beispiele von Variablen dieser Überlegung.

Neben den Fixkosten für die Produktion gibt es unzählige variable Kosten, die abhängig von der Menge der hergestellten Produkte sind. Die gleichen Simulationsmodelle können verwendet werden, um eine Situation mit verbessertem Wirkungsgrad auszuarbeiten und damit die Verringerung des Fixkostenanteils zu bewirken. Ein bekannter Anhaltspunkt für die Effizienz von Anlagen und Personal ist die Gesamtanlageneffektivität (OEE), die ebenso eine oft genutzte Kennzahl in Simulationsmodellen ist.

Entscheidende Einflussfaktoren

Anlagenverfügbarkeit und -ausfälle sind starke Einflussfaktoren, deren Untersuchung durch Simulation sinnvoll und unbedingt empfehlenswert ist. Die Planung ist ein weiterer, entscheidender Faktor. Sowohl auf taktischer (Rough-Cut Capacity Planning / Kapazitätsgrobplanung) als auch auf operativer Ebene (Terminierung) werden Simulationsmodelle verwendet, um die Effektivität der Schlüssel-Planungsfaktoren wie Beschickungsregeln, Umrüstzeiten und Austaktung zu bestimmen. Dies alles sind Aspekte, die nahtlos in moderne Prinzipien wie Lean Manufacturing oder Just-In-Time übergehen, welche sich ebenfalls auf Effizienzsteigerung, Kundennutzen sowie auf Reduzierung von Durchlaufzeit und Kosten konzentrieren.

Total cost of ownership

Ein weiterer Trend liegt in der Beachtung der Gesamtinvestitionskosten über den kompletten Lebenszyklus (TCO – Total Cost of Ownership). Hierbei handelt es sich um ein Berechnungsverfahren zur Bewertung der direkten und indirekten Kosten eines Produktes oder Systems über dessen vollständigen Lebenszyklus hindurch. Da Simulationsmodelle dazu in der Lage sind, lange Zeiträume abzudecken und mit Unwägbarkeiten, Prozessdynamiken und Verhaltensänderungen innerhalb eines Zeitraums umzugehen wissen, sind sie ideal für TCO-Berechnungsverfahren.

Integration in andere IT-Systeme

Da IT-Umgebungen immer mehr Informationen über Produkte, Prozesse und Aufträge enthalten, stellt eine Anbindung der Simulation an andere Softwaresysteme (wie ERP, WMS und MES) eine enorme Bereicherung dar. Solche Integrationen wurden bereits mehrfach erfolgreich mit Enterprise Dynamics® umgesetzt, um Verbesserungsstudien der Produktionsumgebung durchzuführen.